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Rentabilität erzielen soll. Die summarische Zusammenstellung der
Selbstkosten ergibt einen 8o/oigen Verlust vom Umsatz wie folgt:
Materialkosten
Arbeitslöhne
Unkosten
494 200 = 45 o/o
243 620 = 22o/o
449 510 = 41«P/o
vom Umsatz
(bzw. 36,l°/o)
108 o/o; (bzw. 103,1 o/o)
Da in den Unkosten 53 350 Mk. Zinsen des Anlagekapitals
eingerechnet sind, vermindert sich der Verlust um diesen Betrag
(103,1 o/o).
Der Unternehmer glaubt an die Möglichkeit, seinem Betriebe
einen größeren Anteil an der Bedarfsdeckung sichern zu können.
Nun muß untersucht werden, wie sich die einzelnen Kosteneleniente
zu dem vermehrten Umsatz verhalten und wie groß die Summe
der jährlich bezahlten Fäbrikationslöhne sein muß, um auf den
durchschnittlichen Aufschlag von 120 o/o zu kommen.
I. Handlungsunkosten
a) Variable Kosten:
im Vorjahre:
Geschätzt für die Steigerung
des Umsatzes
Porto, Telegramme
4220
5 620
Frachten, Bureaubedarf
4580
6 380
Provisionen
4 800
6 400
Sozialversicherung
7 600
11400
Steuern
5280
7 880
Zinsen, Skonto
5 700
7100
Reklame
8 720
12320
Reisespesen
35 300
35 300
76 200
92400
b) Konstante Kosten
(Einzelheiten
weggelassen):
Hypothekenzinsen, Sachversicherung, vertrags
mäßige Tantiemen, Gratifikationen Mk. 151 000,—
Abschreibungen (bereits reichlich bemessen)' . . „ 41600,—
Verzinsung des Kapitals „ 53 350,—
Mk. 245 950,—
H- „ 92400,-
Zusammen: Mk. 338 350,—
(Schätzung)
II. Werkstattunkosten (unmittelbar durch festliegende
Kommissionsnummern und Unkostenstatistik verteilbar). Die Einzel
heiten der Berechnung bleiben hier weg. Im letzten Jahr wurden
78 720 Mk. Unkosten, einschließlich der Reparaturen, bezahlt. Diese
Summe dürfte sich nach den Einzelberechnungen auf 94 240 Mk.
erhöhen.