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19. Mai 1820. Konvention zwischen Bayern, Württemberg,
Baden, Grofsh. Hessen, Sachsen-Weimar und den herzogl. sächsischen
Häusern, Nassau und den Fürstentümern Reufs wegen Entsendung
von Bevollmächtigten nach Darmstadt zu Verhandlungen über bereits
festgelegte Punktationen.
1820—23. Verhandlungen der süddeutschen und einiger mittel
deutschen Staaten in Darmstadt ohne Erfolg. (Beginn 13. September
1820.)
1821. Streit um das Manuskript aus Süddeutschland.
Januar 1821. Beschwerde Anhalt-Köthens an den Bundestag
wegen Preufsens Enklavensystem.
23. Juni/20. November 1821. Elbschiffahrts-Akte.
18. Februar 1822. Zurückweisung des sog. Vergleichs Vorschlags
der anhaitischen Länder durch Preufsen.
24. Juni 1822. Vertrag Preufsens mit Schwarzburg-Rudolstadt
wegen der Unterherrschaft.
8. Juli 1823. Hessen-Darmstadt erklärt an den Verhandlungen
in Darmstadt nicht mehr teilnehmen zu wollen, nach Einrichtung
eines eigenen Zollsystems (April 1824) sei es zu Verhandlungen
mit Nachbarstaaten und Anschlufs an eine Kombination eventuell bereit.
August 1823 und März 1824. Neuordnung des badischen Zoll
wesens durch Separatverordnungen.
10. Oktober 1823. Verträge Preufsens mit Anhalt-Bernburg
wegen des Amts Mühlingen und wegen des nicht inklavierten oberen
Herzogtums, sowie ferner wegen eines eventuellen Anschlusses des
mit der Saale und Elbe in Verbindung stehenden Gebiets (unteren
Herzogtums).
Frühjahr 1824. Zollgesetz in Württemberg nach bayrischem
Muster.
Frühjahr 1824. Vertrag Württembergs mit den beiden hohen-
zollernschen Fürstentümern, die die Zollverwaltung an Württemberg
übertrugen, das sie in gemeinschaftlichem Namen ausübte; seit
24. Juli 1824 wird Hohenzollern dem württembergischen Zollsystem
angeschlossen.
Vor und 1. Mai 1824. Vertrag Preufsens mit Anhalt-Dessau
wegen eventuellen Anschlusses der Ämter Alsleben und (1. Mai 1824)
Sandersleben, Zerbst.
(8. September 1824. Handelsvertrag zwischen Baden und
Hess.-Darmstadt.)
September 1824—August 1825. Konferenzen süddeutscher
Staaten zu Stuttgart.