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herschaffen zu müssen, wenn er die sämtliche eingenommene Kohle
gebunkert hat. Man hat deshalb zu einer anderen Art von
Bunkerfahrzeugen gegriffen.
Bei diesen befindet sich auf einem 20 Meter hohen
Schwimmgerüst die Fahrbahn eines Greifers von zirka 1,25 Tonnen
Fassungsvermögen, welcher Kohle aus einem Leichter in einen
auf demselben Ponton befindlichen ebenfalls 20 Meter hohen
Bunker füllt. Von diesem führen Schüttrohre auf ein Transport
band, das die Kohle wie im ersten Fall, durch geschlossene Schütt
rinnen in die Seedampfer stürzt. Bei diesem mit Dampf betriebenen
Apparate waren aber zur Hebelbedienung allein zwei Mann nötig;
die Arbeit war so schwer, daß nach vier Stunden Ablösung erfolgen
mußte. Eine später zur Anwendung gebrachte technische Neuerung,
die Jordansche Luftdruckbremse, erleichtert jetzt aber die Arbeit
so, daß ein Mann ohne Anstrengung den ganzen Tag die Hebel
bedienen kann. Auch dieser Apparat kostet alles in allem 260000 Mk.,
hat im ganzen neun Mann Personal nötig und kann 120 Tonnen
stündlich leisten. Er hat den großen Vorteil vor dem Kohlen
heberschiff, daß seine Arbeit nicht unterbrochen wird. Der oben
beschriebene Leichterapparat mußte, wenn sein Bunkerkohlenvorrat
erschöpft war, selbst neue Kohlenladung holen. Dadurch ging
einerseits für das bunkernde Schiff kostbare Zeit verloren, anderer
seits ruhten die Bunkeranlagen dieses Leichterapparates während
der neuen Bunkereinnahme und ferner konnte das benötigte Personal
während dieser Zeit nicht genügend beschäftigt werden.
Ob die Höchstgrenze des Pontonhebers von 120 Tonnen
stündlicher Leistung erreicht wird, ist fraglich, da die normale
Größe der Hamburger Schuten 100 bis 120 Tonnen beträgt und
sowohl der letzte Teil der Schutenladung wie das Auswechseln
der Schuten Zeitverlust und somit Beeinträchtigung der höchst
möglichen Leistung bedeutet.
Der dritte Heber der Kohlenhebergesellschaft endlich, den
Hamburg aufweist, ist ein aus technischen Gründen dreiteilig ge
stalteter Schwimmkörper, der ein Gerüst von 25 Meter Höhe trägt
Un d mit Greifern versehen ist. 20 Meter hoch befindet sich der
Bunker, in den der Greifer das Kohlenmaterial aus den Schuten
ei nfüllt, von wo es auf das Transportband kommt und von da durch
die Schüttrohre in den Dampferbunker fällt.
Die bessere Ausgestaltung dieses Apparates gegenüber dem
zweiten ist seine elektrische Antriebsweise, ferner die vertikale Be
weglichkeit des Bunkers mit Höchst- resp. Niederst-Ausschlägen